Bereichsbild

Rolf und Lucia Serick Stiftung

Am 11.8.1997 errichtete der emeritierte o. Professor Dr. iur. Rolf Serick (1922–2000), der langjährige Geschäftsführende Direktor des Instituts für ausländisches und internationales Privat- und Wirtschaftsrecht, verheiratet mit Frau Dr. iur. Lucia Serick geb. Schottlaender (1923–1991), nach den Regeln des Bürgerlichen Rechts die gemeinnützige rechtsfähige Rolf und Lucia Serick Stiftung.

Zweck der Stiftung ist die Förderung des Erwerbs deutschsprachiger Buchbestände für das Institut auf den Gebieten des deutschen Zivil-, Handels- und Wirtschaftsrechts sowie die jährliche Verleihung des Serick-Preises für herausragende und in der vom Institut herausgegebenen Reihe "Heidelberger rechtsvergleichende und wirtschaftsrechtliche Studien" veröffentlichten Dissertationen aus den Arbeitsgebieten des Instituts.

Mit dem Serick-Preis ausgezeichnet wurden bisher:

1998: Yuko Nishitani, Mancini und die Parteiautonomie im Internationalen Privatrecht. Eine Untersuchung auf der Grundlage der neu zutage gekommenen kollisionsrechtlichen Vorlesungen Mancinis

1999: Christoph Herfarth, Die Scheidung nach jüdischem Recht im internationalen Zivilverfahrensrecht

2000: Julia Rakob, Ausländische Mobiliarsicherungsrechte im Inland. Substitutionsfragen am Beispiel des US-amerikanischen Sicherungsrechtes nach Artikel 9 UCC

2001: Francesca Mazza, Kausale Schuldverträge: Rechtsgrund und Kondizierbarkeit

2002: Peter Stankewitsch, Entscheidungsnormen im IPR als Wirksamkeitsvoraussetzungen der Rechtswahl

2003: Florian Kienle, Die fehlerhafte Banküberweisung im internationalen Rechtsverkehr

2004: Matthias Weller, Ordre-public-Kontrolle internationaler Gerichtsstandsvereinbarungen im autonomen Zuständigkeitsbereich

2005: Nikolaus Geiben, Der Vorvertrag im Internationalen Privatrecht unter besonderer Berücksichtigung des Immobilienerwerbs im portugiesischen und brasilianischen Recht

2007: Stefan Huber, Entwicklung transnationaler Modellregeln für Zivilverfahren am Beispiel der Dokumentenvorlage
 
2008: Veronika Gärtner, Die Privatscheidung im deutschen und gemeinschaftsrechtlichen Internationalen Privat- und Verfahrensrecht
 
2009: Björn Laukemann, Die Unabhängigkeit des Insolvenzverwalters - eine rechtsvergleichende Untersuchung
 
2010: Leonhard Hübner, Kollisionsrechtliche Behandlung von Gesellschaften aus "nicht-privilegierten" Drittstaaten
 
2011: Markus Mack, Grenzüberschreitende Kontenpfändung im Europäischen Justizraum und in den USA
 
2012: Hannes Wais, Der Europäische Erfüllungsgerichtsstand für Dienstleistungsverträge - Zur Auslegung des Art. 5 Nr. 1 lit. b 2. Spiegelstrich EuGVO
 
2013: Rudolf Hübner, Grundlagen und europäische Perspektiven der Ermittlung ausländischen Rechts im gerichtlichen Verfahren
 
 

Die Erträgnisse des Stiftungskapitals erlauben zur Zeit Ausgaben von rund 3.000 Euro pro Jahr. Der Dekan der Juristischen Fakultät und die jeweiligen Direktoren des Instituts bilden den Stiftungsvorstand, Vorsitzender des Vorstands ist zurzeit Professor Dr. Dr. h.c. Herbert Kronke, sein Stellvertreter Professor Dr. Thomas Pfeiffer.

Seitenbearbeiter: IPR-Institut
Letzte Änderung: 13.03.2015
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